Die kurze Antwort
- Öffne den GetPlugzz Screen Recorder in Chrome, wähle WebM oder MP4 und klicke auf Aufnahme starten. Chrome fragt dann, was du teilen willst: den ganzen Bildschirm, ein Fenster oder einen Tab.
- Es muss nichts installiert werden. Keine Extension (ein kleines Zusatzprogramm, das Chrome einen neuen Knopf gibt) und keine App.
- Kein Wasserzeichen und kein Konto. Das Video zeigt nur, was auf deinem Bildschirm war, und die Datei ist fertig, sobald du auf Stopp drückst.
- Ton: Wähle Mikrofon für deine Stimme. Für den Ton, der auf dem Computer läuft, setze im Chrome-Fenster den Haken bei Audio teilen.
Bildschirmaufnahme sollte eigentlich simpel sein — Knopf drücken, es nimmt auf, du bekommst eine Datei. Die meisten Tools machen daraus überraschend viel Aufwand. Die großen Namen — Loom, Screencastify, Camtasia — verlangen alle erst eine App oder Erweiterung, bevor überhaupt etwas passiert. Okay, wenn du sie täglich nutzt, aber nervig für eine einmalige Aufnahme, die du genau jetzt brauchst. Die browserbasierten Alternativen tauschen dieses Problem meist gegen ein anderes: Sie laden deine Aufnahme auf ihre eigenen Server hoch, damit du einen teilbaren Link bekommst — praktisch zum Teilen, aber es heißt auch, dass alles, was auf deinem Bildschirm war, jetzt auf der Infrastruktur eines Fremden liegt. Und dann ist da noch die Registrierungspflicht — du nimmst etwas auf, und plötzlich brauchst du eine E-Mail-Adresse, nur um die Datei zurückzubekommen.
Der Trick, der schon in deinem Browser steckt
Chromes eingebaute Screen-Capture-API (getDisplayMedia) gibt es schon seit 2018. Jede Webseite kann damit um Bildschirmzugriff bitten — keine Erweiterung, keine App zum Installieren. Die Aufnahme muss dein Gerät dabei nie verlassen.
Warum du keine Extension brauchst und warum es kein Wasserzeichen gibt
Eine Extension ist ein kleines Zusatzprogramm, das Chrome einen neuen Knopf gibt. Für eine Bildschirmaufnahme brauchst du keine, denn Chrome kann das von sich aus. Jede Webseite darf darum bitten, und Chrome zeigt ein eigenes Fenster, in dem du auswählst, was geteilt wird. Der Screen Recorder ist einfach eine Seite, die höflich fragt und das Ergebnis speichert.
Beim Wasserzeichen ist es dasselbe. Ein Wasserzeichen ist ein Logo, das kostenlose Tools auf dein Video stempeln, meist damit du fürs Entfernen bezahlst. Hier entsteht die Aufnahme in deinem Browser und wird direkt auf deinem Computer gespeichert, also gibt es nichts zu stempeln und niemanden dazwischen. Dasselbe gilt für Anmeldungen und Zeitlimits: Es gibt kein Konto und keine Begrenzung der Aufnahmelänge.
Dein Mauszeiger wird mit aufgenommen, so sehen Zuschauer, wohin du klickst. Eine ehrliche Grenze: Es funktioniert nur am Computer (Chrome, Edge und andere Chromium-Browser), nicht auf Handys oder Tablets.
So nimmst du deinen Bildschirm in 3 Schritten auf
Öffne den GetPlugzz Screen Recorder in deinem Browser. Kein Konto nötig, keine Erweiterung zum Installieren.
- Stell deine Einstellungen ein. Wähl dein Format (WebM oder MP4), die Audio-Option und die Qualitätsstufe. Dauert etwa fünf Sekunden, und danach musst du nichts mehr anfassen.
- Klick auf Start Recording — wähl, was du teilst. Dein Browser fragt, was geteilt werden soll: der ganze Bildschirm, ein bestimmtes Fenster oder ein einzelner Browser-Tab. Wähl eins aus, klick auf Teilen, und die Aufnahme startet sofort.
- Stoppen und herunterladen. Klick auf Stop, sobald du fertig bist. Die Datei ist sofort bereit — schau sie dir bei Bedarf gleich im Browser an, dann lad sie direkt auf dein Gerät herunter. Nichts wird irgendwohin geschickt.
Das ist der ganze Ablauf. Vom Öffnen der Seite bis zur fertigen Datei auf dem Desktop dauert es etwa 30 Sekunden Einrichtung.
WebM oder MP4 — was du wählen solltest
Das Tool gibt dir zwei Formatoptionen. Hier ist, wann du welches nutzt.
WebM ist die Standardeinstellung und für die meisten Fälle die sicherere Wahl. Es wird direkt von Chrome aufgenommen, ohne Umwandlung — das heißt schnellerer Start, mehr Zuverlässigkeit und eine kleinere Dateigröße bei gleicher Qualität. Der Nachteil: Manche älteren Videoplayer und Windows-Apps kommen mit WebM schlechter zurecht als mit MP4.
MP4 ist das universell kompatiblere Format. Willst du die Aufnahme mit jemandem teilen, der sie vielleicht im Windows Media Player öffnet, in eine Präsentation einbettet, oder irgendwo hochlädt, das MP4 erwartet — nimm das. Nicht jeder Browser unterstützt MP4-Aufnahme nativ; das Tool zeigt dir an, ob es in deinem verfügbar ist.
Kurze Faustregel: Behältst du die Datei nur für dich oder lädst sie auf YouTube hoch, reicht WebM völlig. Schickst du sie jemand anderem oder muss sie in einer bestimmten App laufen, nimm MP4.
Niedrig, Mittel, Hoch — welche Qualität passt
Die Qualität steuert die Video-Bitrate — im Grunde, wie viel Detail pro Aufnahmesekunde erhalten bleibt. Höhere Qualität heißt schärferes Video, aber auch eine größere Datei.
- Niedrig (2 Mbps) — gut für Aufnahmen, bei denen sich kaum etwas bewegt: Präsentationen, ein Dokument durchgehen, eine Oberfläche erklären. Die Datei bleibt klein, und die Qualität reicht für diese Art Inhalt völlig aus.
- Mittel (5 Mbps) — die Standardeinstellung, und für die meisten Fälle die richtige Wahl. Flüssige Bewegung, klarer Text, vertretbare Dateigröße. Fang hier an, wenn es keinen bestimmten Grund für etwas anderes gibt.
- Hoch (10 Mbps) — nutz das, wenn Schärfe wirklich zählt: ein Tutorial, bei dem Zuschauer anhalten, um kleinen Text zu lesen, ein Demovideo für eine Produktseite, oder alles, was du öffentlich hochlädst. Die Dateien werden größer, aber der Unterschied ist auf einem guten Bildschirm sichtbar.
Zum Vergleich: YouTube empfiehlt 8 Mbps für einen 1080p-Upload, und OBS Studio nutzt standardmäßig 2,5 Mbps für lokale Aufnahmen. Mittel liegt genau dazwischen — gute Qualität, ohne die Datei aufzublähen.
Aufnahme mit Ton: deine Stimme und der Ton des Computers
Es gibt zwei Arten von Ton, und sie werden an zwei verschiedenen Stellen eingeschaltet. Für deine Stimme stellst du den Audio-Schalter auf Mikrofon, und das Tool fragt vor dem Start nach dem Zugriff auf das Mikrofon. Jedes eingebaute, Headset- oder USB-Mikrofon, das dein Computer als Standard nutzt, reicht.
Den Ton, der auf dem Computer läuft, etwa ein Video oder ein Anruf, den du behalten willst, nimmt Chrome nur auf, wenn du in seinem eigenen Fenster beim Auswählen Audio teilen anhakst. Teilst du einen Browser-Tab, ist der Ton dieses Tabs überall dabei. Teilst du den ganzen Bildschirm, ist der Ton des ganzen Computers dabei, unter Windows und ChromeOS, aber nicht am Mac. Ein einzelnes Fenster enthält nie Ton.
- Die Mikrofonfreigabe ist getrennt von der Freigabe des Bildschirms, deshalb fragt der Browser nach beiden.
- Nimmst du in einem lauten Raum auf? Setz dich näher ans Mikrofon, als du denkst. Eine leise, dumpfe Stimme ist anstrengender als etwas Hintergrundlärm.
- Ist das Mikrofon blockiert, klicke auf das Schloss in der Adressleiste und erlaube das Mikrofon für die Seite.
Wann das das richtige Tool für dich ist
Das hier ist ein unkomplizierter Bildschirmrekorder. Er macht eine Sache gut: nimmt deinen Bildschirm auf, gibt dir eine Datei, und behält alles auf deinem Gerät. Das macht ihn zur richtigen Wahl für ein paar konkrete Situationen:
- Fehlerberichte — „hier ist genau, was passiert" ist hilfreicher als eine schriftliche Beschreibung. Problem aufnehmen, Datei schicken.
- Schnelle How-to-Videos — einer Kollegin in 90 Sekunden zeigen, wie etwas funktioniert, schlägt eine fünfabsätzige Erklärung.
- Produktdemos — nimm einen Walkthrough vor einem Call auf, damit du dich nicht darauf verlassen musst, dass eine Live-Demo glatt läuft.
- Alles, was du privat halten willst — nimmst du interne Systeme, persönliche Daten oder Finanzinformationen auf, sind Cloud-Upload-Tools ein Risiko. Dieses hier nicht.
- Schnelle Aufnahmen ohne Einrichtungszeit — Seite öffnen, aufnehmen, Seite schließen. Nichts installiert, nichts zu konfigurieren.
Es ist nicht das richtige Tool, wenn du die Aufnahme schneiden, Untertitel hinzufügen, GIFs aus Clips erstellen oder gemeinsam an Video arbeiten willst — dafür macht dir so etwas wie CapCut oder DaVinci Resolve mehr Sinn. Aber um schnell etwas ohne Bürokratie festzuhalten, ist es schwer zu schlagen.
Gut zu wissen, bevor du loslegst
- Computerton wird nur aufgenommen, wenn du ihn teilst. Setze im Auswahlfenster des Browsers den Haken bei „Share audio" (Tab-Ton überall, Ton des ganzen Computers unter Windows und ChromeOS). Wählst du ein einzelnes Fenster, ist nie Ton dabei.
- Funktioniert nur am Computer, nicht auf Handys oder Tablets.
- Die Aufnahme bleibt im Browser, bis du sie herunterlädst. Schließt oder lädst du den Tab neu, ist sie weg (der Browser warnt dich vorher).
- Geschützte Videos, etwa von Streamingdiensten, werden als schwarzes Bild aufgenommen.
- Hohe Qualität ergibt große Dateien (etwa 75 MB pro Minute). Kann dein Player kein WebM öffnen, wähle MP4, wo der Browser es anbietet.
FAQ
Ja — komplett kostenlos, ohne Begrenzung bei Aufnahmelänge oder Anzahl der Aufnahmen, kein Wasserzeichen, kein Konto nötig.
Nein. Die gesamte Aufnahme läuft lokal in deinem Browser über Chromes eigene Screen-Capture-API — die Datei verlässt dein Gerät nie, außer du teilst sie selbst.
Nein. Es läuft direkt auf getplugzz.com/de/screen-recorder.html — keine Erweiterung, keine Desktop-App, keine Installation.
Chrome, Edge und andere Chromium-basierte Browser unterstützen es vollständig, inklusive MP4-Aufnahme. Firefox unterstützt die grundlegende Bildschirmaufnahme, aber nicht die MP4-Ausgabe. Safaris Unterstützung ist eingeschränkter — Chrome oder Edge ist die sicherste Wahl.
Ja, wenn du ihn teilst. Wenn Chrome fragt, was aufgenommen werden soll, wähle einen Browser-Tab oder deinen ganzen Bildschirm und aktiviere „Audio teilen“: Dann wird der abgespielte Ton aufgenommen, zusammen mit deinem Mikrofon, falls du es gewählt hast. Unter Windows und ChromeOS gilt das für den ganzen Computer; unter macOS kann Chrome nur den Ton eines Browser-Tabs teilen. Bei der Auswahl eines einzelnen Fensters ist nie Ton dabei. Das Mikrofon funktioniert überall.
Screen Recorder — Keine Installation, kein Upload
Nimm deinen Bildschirm sofort auf, direkt im Browser. Nichts installiert, nichts an einen Server geschickt.