🎥 Online-Tool März 2026·6 Min. Lesezeit

Wie du deinen Bildschirm aufnimmst, ohne etwas zu installieren

Du musst schnell etwas aufnehmen. Du willst keine Software installieren, kein Konto erstellen, und die Datei soll nicht auf dem Server von jemand anderem landen. So geht's in unter einer Minute, komplett in deinem Browser.

Wie man den Bildschirm aufnimmt, ohne etwas zu installieren

Bildschirmaufnahme sollte eigentlich simpel sein — Knopf drücken, es nimmt auf, du bekommst eine Datei. Die meisten Tools machen daraus überraschend viel Aufwand. Die großen Namen — Loom, Screencastify, Camtasia — verlangen alle erst eine App oder Erweiterung, bevor überhaupt etwas passiert. Okay, wenn du sie täglich nutzt, aber nervig für eine einmalige Aufnahme, die du genau jetzt brauchst. Die browserbasierten Alternativen tauschen dieses Problem meist gegen ein anderes: Sie laden deine Aufnahme auf ihre eigenen Server hoch, damit du einen teilbaren Link bekommst — praktisch zum Teilen, aber es heißt auch, dass alles, was auf deinem Bildschirm war, jetzt auf der Infrastruktur eines Fremden liegt. Und dann ist da noch die Registrierungspflicht — du nimmst etwas auf, und plötzlich brauchst du eine E-Mail-Adresse, nur um die Datei zurückzubekommen.

Der Trick, der schon in deinem Browser steckt

Chromes eingebaute Screen-Capture-API (getDisplayMedia) gibt es schon seit 2018. Jede Webseite kann damit um Bildschirmzugriff bitten — keine Erweiterung, keine App zum Installieren. Die Aufnahme muss dein Gerät dabei nie verlassen.

So nimmst du deinen Bildschirm in 3 Schritten auf

Öffne den GetPlugzz Screen Recorder in deinem Browser. Kein Konto nötig, keine Erweiterung zum Installieren.

  1. Stell deine Einstellungen ein. Wähl dein Format (WebM oder MP4), die Audio-Option und die Qualitätsstufe. Dauert etwa fünf Sekunden, und danach musst du nichts mehr anfassen.
  2. Klick auf Start Recording — wähl, was du teilst. Dein Browser fragt, was geteilt werden soll: der ganze Bildschirm, ein bestimmtes Fenster oder ein einzelner Browser-Tab. Wähl eins aus, klick auf Teilen, und die Aufnahme startet sofort.
  3. Stoppen und herunterladen. Klick auf Stop, sobald du fertig bist. Die Datei ist sofort bereit — schau sie dir bei Bedarf gleich im Browser an, dann lad sie direkt auf dein Gerät herunter. Nichts wird irgendwohin geschickt.

Das ist der ganze Ablauf. Vom Öffnen der Seite bis zur fertigen Datei auf dem Desktop dauert es etwa 30 Sekunden Einrichtung.

WebM oder MP4 — was du wählen solltest

Das Tool gibt dir zwei Formatoptionen. Hier ist, wann du welches nutzt.

WebM ist die Standardeinstellung und für die meisten Fälle die sicherere Wahl. Es wird direkt von Chrome aufgenommen, ohne Umwandlung — das heißt schnellerer Start, mehr Zuverlässigkeit und eine kleinere Dateigröße bei gleicher Qualität. Der Nachteil: Manche älteren Videoplayer und Windows-Apps kommen mit WebM schlechter zurecht als mit MP4.

MP4 ist das universell kompatiblere Format. Willst du die Aufnahme mit jemandem teilen, der sie vielleicht im Windows Media Player öffnet, in eine Präsentation einbettet, oder irgendwo hochlädt, das MP4 erwartet — nimm das. Nicht jeder Browser unterstützt MP4-Aufnahme nativ; das Tool zeigt dir an, ob es in deinem verfügbar ist.

Kurze Faustregel: Behältst du die Datei nur für dich oder lädst sie auf YouTube hoch, reicht WebM völlig. Schickst du sie jemand anderem oder muss sie in einer bestimmten App laufen, nimm MP4.

Niedrig, Mittel, Hoch — welche Qualität passt

Die Qualität steuert die Video-Bitrate — im Grunde, wie viel Detail pro Aufnahmesekunde erhalten bleibt. Höhere Qualität heißt schärferes Video, aber auch eine größere Datei.

  • Niedrig (2 Mbps) — gut für Aufnahmen, bei denen sich kaum etwas bewegt: Präsentationen, ein Dokument durchgehen, eine Oberfläche erklären. Die Datei bleibt klein, und die Qualität reicht für diese Art Inhalt völlig aus.
  • Mittel (5 Mbps) — die Standardeinstellung, und für die meisten Fälle die richtige Wahl. Flüssige Bewegung, klarer Text, vertretbare Dateigröße. Fang hier an, wenn es keinen bestimmten Grund für etwas anderes gibt.
  • Hoch (10 Mbps) — nutz das, wenn Schärfe wirklich zählt: ein Tutorial, bei dem Zuschauer anhalten, um kleinen Text zu lesen, ein Demovideo für eine Produktseite, oder alles, was du öffentlich hochlädst. Die Dateien werden größer, aber der Unterschied ist auf einem guten Bildschirm sichtbar.

Zum Vergleich: YouTube empfiehlt 8 Mbps für einen 1080p-Upload, und OBS Studio nutzt standardmäßig 2,5 Mbps für lokale Aufnahmen. Mittel liegt genau dazwischen — gute Qualität, ohne die Datei aufzublähen.

Aufnehmen mit Mikrofon-Audio

Schalte den Audio-Regler auf Mikrofon, und das Tool fragt vor dem Start nach Mikrofonzugriff. Jedes eingebaute Laptop-Mikrofon, Headset oder USB-Mikrofon funktioniert — was auch immer dein Betriebssystem als Standard-Audioeingang erkennt.

  • Die Mikrofon-Berechtigung ist getrennt von der Bildschirmfreigabe-Berechtigung — dein Browser fragt nach beidem einzeln.
  • Nimmst du in einer lauten Umgebung auf, setz dich näher ans Mikrofon, als du denkst. Leiser, dumpfer Ton ist viel schwerer anzuhören als etwas Hintergrundgeräusch.
  • Verweigert der Browser die Mikrofonberechtigung, klick auf das Schloss- oder Kamera-Symbol in der Adressleiste und erlaub der Seite den Mikrofonzugriff.

Wann das das richtige Tool für dich ist

Das hier ist ein unkomplizierter Bildschirmrekorder. Er macht eine Sache gut: nimmt deinen Bildschirm auf, gibt dir eine Datei, und behält alles auf deinem Gerät. Das macht ihn zur richtigen Wahl für ein paar konkrete Situationen:

  • Fehlerberichte — „hier ist genau, was passiert" ist hilfreicher als eine schriftliche Beschreibung. Problem aufnehmen, Datei schicken.
  • Schnelle How-to-Videos — einer Kollegin in 90 Sekunden zeigen, wie etwas funktioniert, schlägt eine fünfabsätzige Erklärung.
  • Produktdemos — nimm einen Walkthrough vor einem Call auf, damit du dich nicht darauf verlassen musst, dass eine Live-Demo glatt läuft.
  • Alles, was du privat halten willst — nimmst du interne Systeme, persönliche Daten oder Finanzinformationen auf, sind Cloud-Upload-Tools ein Risiko. Dieses hier nicht.
  • Schnelle Aufnahmen ohne Einrichtungszeit — Seite öffnen, aufnehmen, Seite schließen. Nichts installiert, nichts zu konfigurieren.

Es ist nicht das richtige Tool, wenn du die Aufnahme schneiden, Untertitel hinzufügen, GIFs aus Clips erstellen oder gemeinsam an Video arbeiten willst — dafür macht dir so etwas wie CapCut oder DaVinci Resolve mehr Sinn. Aber um schnell etwas ohne Bürokratie festzuhalten, ist es schwer zu schlagen.

FAQ

Ja — komplett kostenlos, ohne Begrenzung bei Aufnahmelänge oder Anzahl der Aufnahmen, kein Wasserzeichen, kein Konto nötig.

Nein. Die gesamte Aufnahme läuft lokal in deinem Browser über Chromes eigene Screen-Capture-API — die Datei verlässt dein Gerät nie, außer du teilst sie selbst.

Nein. Es läuft direkt auf getplugzz.com/de/screen-recorder.html — keine Erweiterung, keine Desktop-App, keine Installation.

Chrome, Edge und andere Chromium-basierte Browser unterstützen es vollständig, inklusive MP4-Aufnahme. Firefox unterstützt die grundlegende Bildschirmaufnahme, aber nicht die MP4-Ausgabe. Safaris Unterstützung ist eingeschränkter — Chrome oder Edge ist die sicherste Wahl.

Unter Windows und ChromeOS ja — aktivier „Audio teilen", wenn du einen Tab oder deinen ganzen Bildschirm auswählst, um das Abgespielte zusätzlich zu oder statt deinem Mikrofon aufzunehmen. Unter macOS ist die Aufnahme von System-Audio wegen Betriebssystem-Einschränkungen begrenzter; Mikrofon-Audio funktioniert unabhängig von der Plattform immer.

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Screen Recorder — Keine Installation, kein Upload

Nimm deinen Bildschirm sofort auf, direkt im Browser. Nichts installiert, nichts an einen Server geschickt.

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